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Nährstoffe & Fruchtbarkeit

Wir haben Ihnen eine Liste zusammengefasst, in welcher Sie wichtige Nährstoffe für Ihre Fruchtbarkeit finden und auch gleich erfahren in welchen natürlichen Lebensmitteln diese vorkommen.

 
Das wird unterstützt Enthalten in Nährstoff
Konsistenz des Zervixschleims, Spermienqualität Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte, Tomaten, Beeren, Kartoffeln, Spinat Vitamin C
     
Entwicklung der Geschlechtszellen und des Embryos, Produktion der weiblichen Sexualhormone Eier, gelbe Früchte und Gemüse, Milch und Milchprodukte, grünes Blattgemüse, Fisch Vitamin A
     
Eisprung (zusammen mit Vitamin C), Entwicklung der Geschlechtszellen und des Embryos Eier, Blattgemüse, Nüsse, Weizenkeime, kaltgepresste Öle Vitamin E
     
Wichtig für Sperminqualität und –quantiät Fisch, Ei, Milch, Butter, Sonnenlicht Vitamin D
     
Produktion von Sexualhormonen, Entwicklung der Geschlechtszellen und des Embryos Brokkoli, Spinat, Grünkohl, Rosenkohl, Endivien, Hefe, Tomaten, Organen, Sojabohnen, Petersilie Folsäure, Vitamin B6 und B12
     
Produktion von Schilddrüsenhormonen und damit wichtig für die Zyklussteuerung (und für die Entwicklung der Fötus) Jodiertes Speisesalz, Meersalz, Seefisch, Feldsalat, Brunnenkresse, Eier Jod
     
Fruchtbarkeit (Mangel erhöht das Fehlgeburtsrisiko) Fleisch, Fisch, Eier, grünes Blattgemüse, Brokkoli, Trockenfrüchte, Kirschen Eisen
     
Blutgerinnung bei Mutter und Kind, Hormongleichgewicht, Spermienqualität und -quantität Getreide, grünes Blattgemüse, Sardinen und Schalentiere, Milch und Milchprodukte Kalzium
     
Fruchtbarkeit allgemein grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Tofu, Bananen Magnesium
     
Menstruationszyklus, Wachstum und Zellteilung des Fötus, Spermien, Testosteronproduktion Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Ingwer, Pilze, Fleisch Zink



Mangel an Folsäure?

Folsäure & Kinderwunsch: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung beklagt, dass Frauen zwischen 25 und 51 Jahrenhäufig einen Mangel an so genannten Mikronährstoffen haben. Als Ursache wird zum Teil die Pille als Verhütungsmittel vermutet, die insbesondere die Aufnahme von Folsäure und Jod reduziert. Dabei sind es gerade diese Nährstoffe, welche für die Fruchtbarkeit (und das Ungeborene) eine bedeutende Rolle spielen.

Nehmen Sie Folsäure auch bei Kinderwunsch

Schwangeren wird schon seit Jahren routinemäßig ein Folsäure-Präparat empfohlen, da sie den Aufbau von Zellen des Kindes im Mutterleib fördert und so z.B. einem Neuralrohrdefekt (der so genannte offene Rücken) beim Neugeborenen vorbeugt. Folsäure ist vor allem in Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Spinat, Endiviensalat, Petersilie, Tomaten, Sojabohnen, aber auch in Eigelb und Hefe enthalten.
Über die Nahrung wird Folsäure oft nur unzureichend aufgenommen oder im Stoffwechsel nur mangelhaft umgewandelt.

Deshalb empfehlen Ärzte Frauen mit Kinderwunsch bereits vor einer Schwangerschaft die Einnahme von Folsäure-Tabletten. Damit ist auch die ausreichende Versorgung des Embryos in der Frühschwangerschaft gewährleistet. Vor allem Frauen, die über einen längeren Zeitraum die Antibaby-Pille genommen haben, leiden oft an einem unbemerkten Mangel an Folsäure. Entsprechende Präparate sollten nach heutigen Erkenntnissen 800 yg Folsäure und davon 400 ug Metafolin, eine biologisch aktive Form der Folsäure, enthalten.
Sie erhalten Folsäurepräparate frei verkäuflich in jeder Apotheke und vielen Drogerien.

Jod ist wichtig für die Hormone

Jod & Kinderwunsch: Der Süden Deutschlands ist ein Jodmangelgebiet. Wenn Sie hier leben, müssen Sie vermehrt Jod aufnehmen damit Ihre Schilddrüse - und damit auch Ihre Hormonproduktion gut funktioniert und die Nerven- und Gehirnzellen des Ungeborenen sich gut entwickeln können. Verwenden Sic jodiertes Speisesalz oder Meersalz und essen Sie regelmäßig Seefisch, Feldsalat, Brunnenkresse und Eier.

Eisen für gutes Blut

Eisen & Kinderwunsch: Unter Eisenmangel leiden viele Frauen. Am ausgeprägtestenist der Eisenmangel durch den Blutverlust nach der Periode sowie während der Schwangerschaft. Sie sollten Eisen über die Nahrung aufnehmen und Sie können die Verwertbarkeit von Eisen verbessern, indem Sie zum Essen Orangensaft trinken. Das in Orangen enthaltene Vitamin C fördert die Eisenverwertung des Körpers. Essen Sie verstärkt eisenreiche Nahrungsmittel wie etwa rotes Fleisch, Fisch und Eier. Im Kräuterhaus oder in der Apotheke bekommen Sie Saftmischungen mit Eisen (z.b: Eisenblut), die oft wesentlich verträglicher sind als reine Eisenpräparate.

Kalzium für die Knochen

Kalzium & Kinderwunsch: Meistens wird unser Körper durch die Nahrung ausreichend mit Kalzium versorgt. Allerdings braucht das ungeborene Baby bereits ab der vierten Woche im Mutterleib, also noch vor dem positiven Schwangerschaftstest, verstärkt Kalzium aus dem mütterlichen Organismus für seine Knochen- und Zahnbildung. Aus diesem Grund zahlt es sich aus, wenn Sie schon jetzt reichlich Kalzium zu sich nehmen. An erster Stelle werden dafür Milch und Milchprodukte empfohlen, die gelegentlich schlecht vertragen werden. Auch Getreide, grüne Blattgemüse, Löwenzahn, Sardinen und Schalentiere enthalten sehr viel Kalzium. Außerdem bekommen Sie über ein kalziumreiches Mineralwasser eine Extra an Kalzium.

Vitamin D und die Sonne

Vitamin D & Kinderwunsch: Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen, die nur kombiniert mit Fett wirksam sind. Essen Sie also Butter und Fisch und trinken Sie Milch! Um ausreichend mit Vitamin D versorgt zu werden, sollten Sie sich außerdem regelmäßig im Freien aufhalten und dort Sonne tanken! Da Vitamin D den Kalziumhaushalt reguliert, ist es auch für die Stabilität der Knochen verantwortlich.