Röteln?
Vor der Schwangerschaft ist ein idealer Zeitpunkt, um den Impfstatus zu überprüfen und bei Bedarf die Impfungen auffrischen zu lassen. Aus medizinischer Sicht sind die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Windpocken) empfehlenswert. Denn während einer Schwangerschaft können diese Krankheiten einen unschönen Verlauf nehmen und problematisch werden.
Viele Frauen sind gegen Röteln immun, weil sie als Kind dagegen geimpft wurden. Wenn Sie keinen Imschutz haben (schauen Sie in Ihrem Impfpass nach), sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie dies nicht nachholen wollen. In diesem Fall sollten Sie in den drei Monaten nach der Impfung nicht schwanger werden, erst dann ist der Impfschütz sicher.
Mögliche Folgen einer Röteln-Infektion:
Sollten Sie zu Beginn Ihrer Schwangerschaft an Röteln erkranken, kann das ernste Folgen für Ihr Baby haben. Eine Infektion während der ersten 8 Schwangerschaftswochen erhöht das Risiko für eine Fehlgeburt; bei einer Infektion während der ersten zwöf Woche kommt es in über 70 % der Fälle zu schweren Missbildungen des Kindes, darunter Taubheit, Fehlbildungen , Fehlbildungen der Augen und geistige Schäden.
ACHTUNG: Lassen Sie sich nur impfen, wenn Sie sich gesund und rundherum wohlfühlen, denn nur ein intaktes Immunsystem kann auf Impfungen gut reagieren.



