bei KinderwunschSchwangerschaft planenKinderwunsch-Hilfsmittelcyclotest kaufen

Umwelteinflüsse

In unserer Umgebung sind wir von Giftstoffen umgeben, die unsere Hormone schädigen können: Schädlingsbekämpfungsmittel und Unkrautvernichtungsmittel im Boden, Chemikalien und Lebensmittelzusatzstoffe in der Nahrung, Schadstoffe im Trinkwasser, giftige Verbindungen in Autoabgasen und Zigarettenrauch, Chemikalien in Lösungsmitteln, Kunststoffen und Klebstoffen sowie all die Stoffe, die wir über die Haut aus Make-up, Haarfärbemitteln und Haushaltsreinigern aufnehmen.

 

Nach einer Presseinformation der Organisation Friends of the Earth im Rahmen einer Kampagne für sicherere Chemikalien sind mittlerweile über 300 Stoffe bekannt, die es seit weniger als 50 Jahren gibt und die in unserem Körper
gespeichert werden können: Sie senken die Konzentration an Nährstoffen, die für die Fruchtbarkeit wichtig sind, und beeinträchtigen das hormonelle Gleichgewicht.

Untersuchungen zeigen, dass Schädlingsbekämpfungsmittel, Kunststoffe und Dinge, denen wir Tag für Tag ausgesetzt
sind wie zum Beispiel Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, Zigaretten, fettreiche Nahrungsmittel, Alkohol und Kaffee -, Giftstoffe enthalten, die unseren Hormonhaushalt stören und das Risiko für Unfruchtbarkeit und sogar Krebs erhöhen. Und bei Frauen, die
Schwermetallen wie Blei, Aluminium oder Cadmium ausgesetzt sind, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass sie unregelmäßige
Zyklen haben und unter Hormonschwankungen leiden.

Damit Ihr körpereigenes Entgiftungssystem ungestört arbeiten kann, müssen Sie Wege finden, um sowohl Ihre Ernährung wie auch Ihren Lebensstil in Hinblick auf Ernährung, ausreichende Nährstoffe und Ausgeglichenheit verbessern.

Zudem sollen Sie folgendes beachten:
Waschen Sie frisches Obst und Gemüse unter fließendem Wasser ab, aber weichen Sie es nicht ein. Das ist eine bessere Methode, um Rückstände von Pestiziden zu entfernen.
Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse aus nicht-biologischem Anbau, bevor Sie es verzehren. Entfernen Sie auch die äußeren Blätter von Kohlköpfen und anderem Blattgemüse. Unbedenkliche Mittel, um Ihr Gemüse zu reinigen, erhalten Sie in Naturkostläden; Sie können aber auch einige Teelöffel Essig in einer Schüssel Wasser verwenden. Gründliches Waschen kann zwar die im Inneren enthaltenen Pestizide nicht entfernen, aber das Schälen von Obst und Gemüse kann den Restgehalt um drei Viertel senken. Wenn Sie sich allerdings für Ware aus biologischem Anbau entscheiden, müssen Sie nur die Oberfläche reinigen. Achten Sie darauf, dass eine große Auswahl an Obst und Gemüse auf Ihrem Speiseplan steht. Auf diese Weise vermeiden Sie, zu viel von einem bestimmten Pestizid aufzunehmen.


Schützen Sie sich vor Kunststoffen
Ständig trinken wir aus Plastikflaschen und essen Lebensmittel, die in Plastik verpackt sind; dabei wächst unter Wissenschaftlern die Sorge, ob diese Produkte unbedenklich sind. Das Gleiche gilt für Blechdosen und für Materialien, die bei der Zahnbehandlung zum Einsatz kommen.
Eine dieser chemischen Verbindungen ist Bisphenol A, ein Xeno-östrogen, das für Verpackungsmaterial von Lebensmitteln (Beschichtung von Folien und Konservendosen), Babyfläschchen, Plastikschüsseln und Zahnfüllungen verwendet wird. Um die enorme Wirkung dieser Chemikalie zu verdeutlichen: Bei einigen männlichen Arbeitern kam es zur Entwicklung von Brüsten, nachdem sie Staub, der Bisphosphat A enthielt, eingeatmet hatten. Eine Studie wies nach, dass Frauen mit einer oder mehreren Fehlgeburten eine dreifach höhere Konzentration an Bisphosphat A im Blut hatten als Frauen, die noch nie eine Fehlgeburt erlitten hatten.

So lange man nichts Genaueres darüber weiß, wie sich Kunststoffe auf die Gesundheit auswirken können, sollten Sie einige einfache Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen:
Benutzen Sie Plastikverpackungen und -kochgeschirr aus Polyethylen, das keine Weichmacher enthält. Wenn dies nicht eindeutig aus der Warenbeschreibung hervorgeht, lassen Sie lieber die Finger davon.
Wenn Sie Speisen kochen oder wieder aufwärmen, dürfen keine Plastik Verpackungen damit in Berührung kommen. Wickeln Sie Lebensmittel nicht in Plastikfolien ein, verwenden Sie stattdessen Papier. Wenn Sie in Folie eingeschweißte Lebensmittel kaufen, sollten Sie sie sofort auspacken und in einem passenden Behälter lagern. Heben Sie fettreiche Nahrungsmittel nicht in Plastikgefäßen auf. Xenoöstrogene sind lipophil, das bedeutet, sie können in Lebensmittel mit einem hohen Fettanteil übergehen.
Wenn Sie in Plastikfolie eingeschweißten Hartkäse kaufen, schaben Sie die Oberfläche mit einem Messer ab. Verwenden Sie für das Mikrowellengerät keine Plastikgefäße. Am besten verzichten Sie ganz auf das Erwärmen durch Mikrowellen.
Benutzen Sie Glasflaschen! In kohlensäurehaltigen Getränken aus Dosen und Plastikflaschen ist die Aluminiumkonzentration um das Sechsfache erhöht. Außerdem löst sich immer eine geringe Menge aus der Innenverkleidung der Dosen oder dem Kunststoff der Flasche in dem Getränk.
Füllen Sie Ihre eigene plastikfreie Wasserflasche wieder auf, statt giftige Kunststoffflaschen zu verwenden. Es nützt Ihrer Gesundheit, wenn Sie Ihre eigene Wasserflasche dabeihaben und über den Tag verteilt trinken können

Wir haben bereits erfahren, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist, wenn Sie schwanger werden möchten. Wasser ist nicht nur für die Entgiftung des Körpers entscheidend, sondern füllt auch den Flüssigkeitsvorrat von Leber, Nieren und Nebennieren wieder auf; außerdem reinigt und verjüngt es die Zellen und hilft bei ihrer Instandsetzung. Wasser ist wahrscheinlich der wichtigste Bestandteil einer gesunden Ernährung und Entgiftung. Die Erkenntnis, dass ein großer Teil unseres Leitungswassers kontaminiert ist, hat zu einem zunehmenden Verkauf von in Flaschen abgefülltem Wasser geführt. Das Problem dabei ist, dass die nächste Flasche Wasser, die Sie trinken, vielleicht nichts anderes als Leitungswasser ist, das durch einen Filter geleitet wurde.

Bitte entscheiden Sie sich für Mineralwasser, denn hinter dem Begriff "Quellwasser" kann sich einfaches Leitungswasser verstecken.
Die einfachste und zugleich billigste Methode, um die Reinheit Ihres Trinkwassers sicherzustellen, ist die Anwendung eines eigenen Filtersystems. Filterkannen sind überall im Handel erhältlich. Verwenden Sie gefiltertes Wasser sowohl zum Kochen als auch für heiße und kalte Getränke. Aber denken Sie daran, dass Filtermaterial kann ein idealer Nährboden für Bakterien sein; deshalb sollten Sie die Filter regelmäßig austauschen und die Kanne sorgfältig reinigen. Ein Filter von guter Qualität sollte Schwermetalle wie Blei und Cadmium sowie Chlor eliminieren oder zumindest ihn Konzentration stark reduzieren.


Vermeiden Sie Schwermetalle!
Cadmium
Wie verschiedene Untersuchungen zeigen, hat Cadmium ebenfalls schädliche Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit. Das stark toxische Element kommt in Zigarettenrauch vor, reichert sich im Körper an und blockiert die Aufnahme von Vitalstoffen wie beispielsweise Zink, die für die Fruchtbarkeit von Bedeutung sind.

Das können Sie tun: Ihre Vorgehensweise ist einfach: Hören Sie auf zu rauchen und schützen Sie sich vor Passivrauchen.

 

Aluminium
Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Aluminium die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen und damit ebenfalls auf die Fruchtbarkeit einwirken kann. Die wichtigsten Quellen für Aluminium sind: Antazida, Deodorants, Antiklumpmittel in Trockenmilch, Kochgeschirr aus Aluminium, Getränkedosen und Folien.
Das können Sie tun: Kaufen Sie aluminiumfreie Deodorants. Sortieren Sie alle Aluminiumtöpfe und -pfannen aus und ersetzen Sie sie durch Geschirr aus Eisen, Glas und Edelstahl. Trinken Sie keine Limonaden aus Aluminiumdosen, denn das Metall könnte sich in den Getränken lösen.

Quecksilber
Quecksilber ist ein äußerst giftiges Schwermetall. Spuren von Quecksilber finden sich in Pestiziden, Zahnfüllungen und bestimmten Fischarten. Studien haben nachgewiesen, dass es die Fruchtbarkeit vermindert. Ein Grund ist, dass sich das Metall in der Hirnanhangsdrüse anreichert, die ausschlaggebend für die Stimulation der Produktion von Geschlechtshormonen ist.

Zahnärztinnen weisen eine höhere Rate an Fehlgeburten auf; zahnmedizinisch-technische Assistentinnen, die durch die amalgamhaltigen Zahnfüllungen mit Quecksilber in Berührung kommen, haben eine geringere Fruchtbarkeit als Zahnärztinnen, die keinen Kontakt mit dem Schwermetall haben.
Wenn Ihre Zahnfüllungen dunkelgrau oder silbern aussehen, enthalten Sie Quecksilber und verschiedene andere Metalle in Form einer Legierung, die man als Amalgam bezeichnet. Leider ist Quecksilber giftig. Es kann in Form von Quecksilberdampf aus der Füllung entweichen und in den Körper gelangen, vor allem dann, wenn wir etwas Heißes wie Kaffee oder Tee trinken, unsere Zähne putzen oder Kaugummi kauen. Eine Studie, in der über hundert Forschungsberichte und Krankenakten ausgewertet wurden, lässt vermuten, dass die Anreicherung von Quecksilber im Körper viele unterschiedliche Symptome nach sich ziehen kann, darunter Allergien, chronische Erschöpfung, depressive Verstimmungen, grippeähnliche Erkrankungen, Menstruationsbeschwerden, reduzierte Spermienmengen, Störungen des Eisprungs und Fehlgeburten.

Was können Sie tun: Wenn Sie eine neue Füllung benötigen, fragen Sie Ihren Zahnarzt nach Alternativen. Sollten Sie bereits Amalgamfüllungen haben, bitten Sie Ihren Zahnarzt, einen Test zu machen, ob Quecksilber entweichen kann. Vielleicht möchten Sie nun alle Amalgamfüllungen ersetzen lassen? Wenn es keinen Hinweis darauf gibt, dass Quecksilber in Ihren Körper gelangt, sollten Sie dies nicht in der Zeit vor der geplanten Schwangerschaft machen lassen, denn der Austausch könnte erst recht Quecksilber freisetzen. Unser Rat ist, alle notwendigen zahnärztlichen Behandlungen drei Monate vor Beginn einer möglichen Schwangerschaft abgeschlossen zu haben; vermeiden Sie außerdem zahnärztliche Röntgenstrahlen, Füllungen und Narkosemittel, sobald Sie die Schwangerschaft aktiv angehen. Sie könnten bereits einige Wochen schwanger sein, ehe Sie es erfahren.

Kupfer
Kupfer gehört zu den essenziellen Spurenelementen, allerdings kann es in hoher Konzentration giftig wirken. Der Körper nimmt Kupfer auf über Wasserleitungsrohre oder auch über die Spirale als Verhütungsmittel. Das Hauptproblem mit Kupfer: Wenn die Konzentration zu stark ansteigt, wird die Aufnahme von Zink behindert. Zinkmangel ist ein Faktor für Unfruchtbarkeit, deshalb sollten Sie auf die Kupferkonzentration in Ihrem Körper achten. Eines können Sie tun: Tragen Sie keinen kupferhaltigen Schmuck, wenn Sie eine Schwangerschaft planen.


Giftstoffe in der Wohnung
Manche Fachleute sind der Ansicht, dass die Luftverschmutzung innerhalb von Wohnungen, Büroräumen und anderen Gebäuden einen der größten Risikofaktoren für Gesundheit und Fruchtbarkeit darstellt.

Teppiche, Farben und Dekomaterialien
Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie besonders vorsichtig sein, was die Dekoration Ihrer Wohnung betrifft. Farben, die Lösungsmittel enthalten, und Terpentinersatz setzen Gase frei, die sich noch Wochen nach Abschluss der Malerarbeiten in der Luft halten. Außerdem enthalten neue Teppiche oft als Konservierungsmittel Formaldehyd, das die Schleimhäute von Augen, Nase und Hals reizen kann. Eine amerikanische Studie an Frauen, die an ungeklärter Unfruchtbarkeit litten, wies eine hohe Konzentration an zwei Chemikalien nach, die in Teppichen, Lederpolstern und Holzschutzmitteln vorkommen.

 

Chemikalien im Haushalt
Um die im Haushalt verwendeten Chemikalien, wie zum Beispiel Polituren, Bleichmittel, Detergenzien und Raumsprays, zu reduzieren, halten Sie sich an die folgenden Empfehlungen:

Schützen Sie sich davor, mit giftigem Ammoniak in Berührung zu kommen; es kann Augen und Atmungsorgane reizen und auf der Haut Verbrennungen hervorrufen. Mischen Sie destillierten Essig oder Apfelessig im Verhältnis 1:1 mit Wasser und geben Sie die Lösung in eine Sprühflasche. Besprühen Sie damit Ihre Fenster und wischen Sie mit Zeitungspapier nach - das ergibt einen streifenfreien Glanz.

 

Ein Spritzer Essig auf einem feuchten Lappen ist ideal auch für die Reinigung von unlackiertem Holz. Sie können auch Ihrem Dampfreiniger etwas Essig hinzufügen, denn er tötet Hausstaubmilben und Bakterien ab. Kreieren Sie Ihr eigenes Raumspray, indem Sie einige Tropfen ätherisches Öl mit Backnatron vermischen. Sprühen Sie es auf den Teppich und lassen Sie es 15 Minuten einwirken, ehe Sie mit dem Staubsauger darübergehen.

Reinigungssprays für Badezimmer hinterlassen einen feinen Chemikalienfilm. Die leicht flüchtigen Gase können eingeatmet werden und Atemwegsbeschwerden auslösen. Anstelle der Reinigungsmittel können Sie eine Mischung aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Essig verwenden.

Eine gute Alternative zu Bodenreinigern, die viele Chemikalien enthalten: Geben Sie eine Tasse Essig auf einen Eimer Wasser.


Toilettenartikel und Kosmetika
Viele Parfüms und parfümierte Produkte enthalten bedenkliche Chemikalien, deshalb sollten Sie die Etiketten sorgfältig lesen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Make-up und Feuchtigkeitscreme verwenden, denn die darin enthaltenen Chemikalien dringen in die Haut ein.
und bestehen.
Viele kommerzielle Badezimmerartikel enthalten Detergenzien und künstliche Duftstoffe, die zu Reizungen von Haut und Schleimhäuten führen. Sie können ein wohliges Entspannungsbad nehmen, indem Sie dem warmen Badewasser natürliche Substanzen zusetzen, wie beispielsweise getrocknete oder frische Duftkräuter (probieren Sie doch mal Lavendel, Rosmarin oder Pfefferminze), ätherische Öle oder eine Tasse Bittersalz. Für ein Schaumbad verwenden Sie natürliche oder organische Seife, die Sie in Bioläden oder in Drogerien bekommen.


Wie belastend ist der Gang zum Friseur?
Wenn Sie schwanger werden möchten, sollten Sie Ihre Haare nicht färben und auch keine Haarbehandlung anwenden, die die Kopfhaut mit einbezieht. Sollten Sie bereits schwanger sein, empfiehlt es sich, damit bis zum vierten Monat zu warten. Lassen Sie sich Strähnchen machen - das ist eine gute Alternative zur völligen Färbung, denn die Chemikalien werden nur von den Haaren aufgenommen und kommen nicht mit der Kopfhaut in Berührung. Außerdem lohnt es sich, unbedenkliche Alternativen zu chemischen Haarfärbemitteln auszuprobieren.

 

Gifte am Arbeitsplatz
Taxi- und Lkw-Fahrer
Wie Studien zeigen, kann viele Stunden langes Sitzen während der Autofahrt zu einer eingeschränkten Spermienmenge oder zu abnorm geformten Spermien führen.

Schweißer, Bäcker, Köche und Feuerwehrleute
Jeder Beruf, bei dem ein Mann intensiver Hitze ausgesetzt ist, kann die Qualität und die Quantität der Spermien vermindern. Feuerwehrleute kommen darüber hinaus mit einer großen Zahl chemischer Stoffe in Berührung, die sowohl ihre Gesundheit als auch ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen können.

Maler, Gebäudereiniger, Chemielaboranten
Der Kontakt mit Lösungsmitteln und anderen Giftstoffen kann die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen herabsetzen, obwohl sich heutzutage die Anzeichen verdichten, dass die Auswirkungen für die Frauen dramatischer sein könnten.

Landwirte
Bauern und Arbeiter in der Landwirtschaft, die mit Schädlingsbekämpfungsmitteln und anderen Chemikalien in Kontakt kommen, haben nachgewiesenermaßen eine geringere Spermienmenge.

Ärzte, Tierärzte und Zahnärzte, Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern
Die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen, die regelmäßig Narkosegasen, Ethylenoxid, Zytostatika, Quecksilber und Röntgenstrahlen ausgesetzt sind, ist stark gefährdet. Bei Männern, die durch ihre Arbeit mit Röntgenstrahlen in Berührung kommen, ist die Wahrscheinlichkeit einer geringeren Spermienmenge besonders hoch.

Dekorateure, Drucker
Wie bereits oben erwähnt, kann der regelmäßige Kontakt mit Lösungsmitteln und Farbstoffen die Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen beeinträchtigen.

Industriearbeiterinnen und -arbeiter,
die durch ihre Arbeit mit Formaldehyd in Kontakt kommen, kann die Fruchtbarkeit vermindert sein. Ein besonderes Risiko tragen Krankenhausangestellte, aber auch Arbeiterinnen in Fabriken, in denen Kunststoffe, Farben, Schaumstoffe, Harze und Möbel hergestellt werden.

Reinigungspersonal und Nagelpfleger
Frauen, die während der Schwangerschaft in einem Kosmetiksalon oder als Raumpflegerin arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko, ein Kind mit Lernschwierigkeiten zu bekommen. Eine Studie hat gezeigt, dass der Kontakt mit Lösungsmitteln am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft bei den Kindern zu Aufmerksamkeitsstörungen und einem niedrigeren IQ führte.

Friseure/Friseurinnen
Bei Frauen, die viele Jahre lang in täglichem Kontakt mit chemischen Haarfärbemitteln standen, scheint das Risiko einer Fehlgeburt leicht erhöht zu sein. Man vermutet, dass es am regelmäßigen Kontakt mit den in den Färbemitteln enthaltenen fruchtschädigenden Stoffen (Teratogenen) liegt, die Geburtsfehler verursachen und das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen können.

Berufe mit einer hohen Stressbelastung
Stress ist als beeinträchtigend für die Fruchtbarkeit bekannt, und nach neueren Forschungsergebnissen besteht möglicherweise eine Verbindung zwischen Berufen mit hoher Stressbelastung und einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten. Zusätzlich zum Kontakt mit Umweltgiften und zur Stressbelastung einer anspruchsvollen Tätigkeit stellen für Frauen weitere Faktoren eine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit dar: Frauen mit Schichtarbeit , Nachtarbeit, Piloten und Stewardessen können ebenfalls Probleme bekommen, wenn sie eine Schwangerschaft planen, denn der Mangel an Tageslicht bzw. Zeitdifferenzen können sich auf den Menstruationszyklus und den Eisprung auswirken. Auch bei Männern kann der Stress, der aus ungewöhnlichen Arbeitszeiten resultiert, der Gesundheit und der Fruchtbarkeit schaden.